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Im Friaul gibt es viele Städte, die Ausflüge im Zeichen der historischen Kultur und Kunst anbieten. Jede Provinz ist von verschiedenen architektonischen Einflüssen gekennzeichnet.
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In Udine, Stadt im Zentrum von Friaul, genießt man eine Atmosphäre, die an Venedig erinnert. Die Fresken des Tiepolos im erzbischöflichen Palast, die Plätze, die Loggia del Lionello und die Turmuhr werden Sie begeistern. Über den Hügel des Schlosses erreicht man die städtischen Museen. Bemerkenswert ist der Saal des Parlamentes mit Fresken von Tiepolo, Grassi und Pomponio Amalteo. Im Obergeschoss befindet sich die Galerie der antiken Kunst.
Immer in der Provinz von Udine, in der Nähe von Codroipo, befindet sich die Villa Manin, ein wunderbarer Bau aus dem 16. Jahrhundert, heute Sitz eines der wichtigsten Mittelpunkte der zeitgenössischen Kunst. Die Villa bietet auch eine Sammlung von antiken Kutschen und ein gut ausgestattetes
Waffenarsenal an. |
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In Cividale del Friuli, das antike Forum Julii, ist der Tempietto Longobardo, ein kleines Juwel und einmaliges Beispiel byzantischer und langobardischer Kunst, das in Kürze den Kunstschätzen der Unesco angehören wird. Auch das archäologische Museum stellt eine außerordentliche Dokumentation der antiken Kultur dieser Stadt und ihrer Umgebung dar.
Aquileia, antike römische Stadt, berühmt für die Ausgrabungen und die wunderbaren frühchristlichen Mosaiken ihrer Basilika.
Pordenone, mit ihren Palästen aus dem 16. Jahrhundert, den Kirchen im romanischen Stil, den gotischen- und Barockbauten und die Altstadt mit den aufeinander folgenden Arkaden und mit Fresken versehenden Fassaden, bieten angenehme Spaziergänge im Stadtzentrum und die Möglichkeit, die städtischen Museen zu besichtigen. Die wichtigsten Museen von Pordenone sind: das Stadtkunstmuseum, das wissenschaftliche Museum und das Diözesanmuseum religiöser Kunst.
Im Ostteil der Region befindet sich Görz, Grenzstadt stark von der slowenischen Kultur geprägt.
Unter den wichtigsten Denkmälern der Stadt ist das Schloss, in dem sich das Museum des 1. Weltkrieges, das Kriegerdenkmal von Oslavia, das die sterblichen Überreste von 57.200 Gefallenen des ersten Weltkrieges beherbergt sowie die „Piazza Transalpina.“
Im südlichen Teil der Umgebung von Görz dehnt sich die Hochebene des Karstes aus, die uns bis Triest führt. Triest, Hauptstadt der Region mit Blick auf die Adria, hat einen ganz besonderen Charme. Die Begegnung vielseitiger Kulturen hat diese Stadt in einem Kreuzungspunkt von verschiedenen Völkern, Sprachen und Kulturen verwandelt. Noch heute in den typischen Cafés der Stadt genießt man die Atmosphäre des Endes des 19. Jahrhunderts, in den sich Schriftsteller wie Saba, Svevo und Joyce trafen, um über die Ereignisse, die Erfahrungen und Probleme ihrer Zeit zu diskutieren und Meinungen auszutauschen. |
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